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Neubau Kleintheater

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Das Projekt

Ausgangslage

Zeitplan

Raumkonzept

Kosten und Finanzierung

Ausgangslage

Im Januar 2024 wurde bekannt, dass die bestehenden Räumlichkeiten des Kleintheater Luzern am Bundesplatz 14 einem Neubau weichen müssen. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Luzerner Pensionskasse (LUPK), plant, das sanierungsbedürftige Gebäude zu ersetzen. Aufgrund von Naphthalinbelastungen in den Obergeschossen ist ein Rückbau mit anschliessendem Neubau vorgesehen.

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Für das Kleintheater stellte sich damit die Frage nach seiner räumlichen Zukunft. Nach der Prüfung verschiedener Standorte entschied sich der Stiftungsrat im August 2025 dafür, am Bundesplatz zu bleiben. Die Nähe zum Stadtzentrum und die Verankerung des Theaters an diesem Ort waren dabei wichtige Überlegungen. Eine Machbarkeitsstudie zeigte, dass sich das Kleintheater als kultureller Ankerpunkt in den geplanten Neubau integrieren lässt.

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Ein neues Haus für die Zukunft der Kleinkunst

Der Neubau ist eine Chance, die räumlichen Voraussetzungen für einen zeitgemässen Theaterbetrieb zu schaffen. Geplant ist ein Haus, das den Anforderungen an Barrierefreiheit und Inklusion gerecht wird und Raum für künstlerische Vielfalt, Begegnung und neue Formen des Theaterschaffens bietet.

 

Voraussichtlich 2033 soll das Kleintheater die neuen Räumlichkeiten übernehmen und den Innenausbau für den zukünftigen Theaterbetrieb realisieren. Damit soll am vertrauten Standort ein Ort entstehen, der die Geschichte des Kleintheaters fortführt und zugleich neue Perspektiven eröffnet. 

Zeitplan
Bekanntgabe Abriss

Januar 2024

LUPK informierte über Abrisspläne und geplanten Neubau, in dem ursprünglich kein Kleintheater mehr vorgesehen war.

Prüfung Standorte

2024-2025

Der Stiftungsrat prüfte diverse Standorte für einen zukünftigen Theaterbetrieb.

Machbarkeitsstudie

Januar 2025

Die Machbarkeitsstudie wurde im Auftrag der LUPK durchgeführt und ein integriertes Theater im Neubau als machbar und gut befunden.

Zusammenstellung Projektteam

Frühling 2025

Die Steuergruppe setzt sich aus Mitgliedern des Stiftungsrates sowie der Theaterleitung zusammen. Für einen reibungslosen Projektablauf wurde Laura Hürlimann als Projektleiterin engagiert.

Entscheid Standort Bundesplatz

August 2025

Nach intensiver Prüfung mehrerer Standorte entschied sich der Stiftungsrat des Kleintheaters, den Fokus für die weitere Planung auf den bisherigen, bewährten Standort Bundesplatz zu legen. Eine fundierte Machbarkeitsstudie Seitens LUPK zeigte, dass das Kleintheater als kulturellen Ankerpunkt in das Bauprojekt eingebunden werden kann. Den Gesamtaufwand zu Lasten des Kleintheaters schätzt der Stiftungsrat auf rund 8 Millionen CHF.

Unterzeichnung zukünftiger Mietvertrag

Oktober 2026

Das Kleintheater und die Luzerner Pensionskasse (LUPK) haben den Mietvertrag für die künftigen Räumlichkeiten im geplanten Neubau am Bundesplatz 14 in Luzern ab 2033 unterzeichnet. Damit ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zum neuen Kleintheater geschafft.

Finanzierung 1. Million

Sommer 2027

Im Sommer 2027 müssen Sicherstellungen in der Höhe von 1 Million Franken für den weiteren Projektverlauf gesichert sein.

Finanzierung 4 Millionen

Sommer 2028

Im Sommer 2028 müssen zusätzliche Sicherstellungen in der Höhe von 4 Millionen Franken für den weiteren Projektverlauf gesichert sein.

Finanzierung Planung und Ausführung Mieter-Ausbau

bis 2032

Das Gesamtprojekt kostet rund 8 Millionen Franken. Hierfür werden neben den Sicherstellungen von 5 Millionen Franken weitere 3 Millionen Franken benötigt.

Auszug am Bundesplatz und Start Provisorium

Sommer 2031

Während der Bauphase wird das Kleintheater mit einem Provisoriumsbetrieb die zukünftigen Spielzeiten überbrücken.

Einzug Neubau

Sommer 2033

Der Mietbeginn ist auf den 1. August 2033 festgelegt, wobei der genaue Zeitpunkt von der Fertigstellung des Bauprojekts abhängt.

Raumkonzept
Heute

Die heute genutzten Räume sind zweckmässig und mit den aktuell notwendigen Anlagen und Einrichtungen bestückt. Sie entsprechen grundsätzlich dem bisherigen Bedürfnis eines Kleinkunsttheaters, ein erfolgreicher Betrieb ist möglich. Trotzdem besteht das dringende Bedürfnis einige Räume, allem voran das Foyer für die Zukunft zu optimieren.

In Zukunft

Da keine Änderung des bisherigen Betriebskonzepts (Betreiben einer Kleinkunstbühne) vorgesehen ist, wird sich das Raumkonzept nicht grundlegend ändern. Mit gezielten Optimierungen beim Raumprogramm sollen für die Zukunft aber folgende Ziele erreicht werden:​

  • Grosszügigere Foyerfläche für das Publikum, für Menschen im Rollstuhl und für den Betrieb der Theaterbar

  • Anpassungen der Billettkasse, der Publikumstoiletten und Publikumsgarderoben an heutige Standards

  • Erhöhung der Platzzahl im Zuschauerraum von 210 auf max. 230 Plätze.

  • Integration von Rollstuhlplätzen im Zuschauerraum und konsequent behindertengerechte Räume und Zirkulationswege für Publikum, Gäste und Personal

  • Ergänzung der aktuellen Bühnenfläche mit einem Umgangsbereich seitlich und hinten

  • Direkter Zugang zur Bühne und Künstler*innen-Garderobe via Lift (Rollstuhlgängig)

  • Anpassungen der Personalbereiche an aktuelle Standards: Künstler*innengarderobe, Arbeitsraum Technik, Schaffen einer Personalgarderobe mit Aufenthaltsbereich

  • Hörschlaufen für Hörgeräte

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkostenschätzung für das vorliegende Bauprojekt sowie den Provisoriumsbetrieb beläuft sich auf rund 7’990'000 Franken.

Projektkosten

700’000

Theaterspezifischer Grundausbau

1'000’000

Theaterspezifischer Mieterausbau

5’640’000

Mehrkosten Provisoriumsbetrieb

650’000

Finanzierung

Öffentliche Hand

2'850'000

Stiftungen

3’900’000

Sponsoren und Eigenleistungen

1'240'000

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